×

24/7 Hotline:
0800 2388 330

Rufen Sie uns an...

Unterweisung Februar 2019

Montagearbeiten

Müssen auf Baustellen umfangreiche Montagen durchgeführt werden, kann durch eine frühzeitige Planung und eindeutige Festlegung der Zuständigkeiten und Vorgehensweisen der Anteil an Ungeplantem und damit improvisierten Lösungen deutlich reduziert werden. Die Abläufe sind störungsärmer und berechenbarer und damit die Gefährdungen für die eigenen und andere Beschäftigte deutlich verringert.

Mögliche Gefährdungen

  • Fehlende oder ungenügende Planung der durchzuführenden Arbeiten (Improvisation)
  • Unklare Verantwortlichkeiten
  • Mängel an eingesetzten Arbeitsmitteln, z.B. defekte Kabel, kaputte Leitern, unvollständige
  •   Gerüste
  • Fehlende Absturzsicherung, z.B. ungesicherte Bodenöffnungen
  • Heben, Halten, Tragen, Ziehen und Schieben von Lasten, Zwangshaltungen
  • Elektrische Gefährdungen
  • Lärm
  • Gefahrstoffeinwirkungen
  • Brand- und Explosionsgefahren, z.B. beim Schweißen oder Trennschleifen
  • Ungenügende Beleuchtung
  • Gefährdungen durch andere Gewerke z.B. herabfallende Gegenstände
  • Witterungseinflüsse

Was kann passieren?

  • Schwere oder tödliche Verletzungen
  • Körperdurchströmungen
  • Arbeitsbedingte Erkrankungen, Berufskrankheiten
  • Fehlzeiten
  • Störungen, Unterbrechungen der Arbeiten, Terminverzug, Kosten

 

Was ist zu tun?

Arbeiten sorgfältig planen und organisieren: 

  • Verantwortlichkeiten festlegen (Leitung, Aufsichtführender
  • Gefährdungsbeurteilung erstellen, notwendige Schutzmaßnahmen festlegen und in die Montageanweisung integrieren
  • Zu verwendende Arbeitsmittel festlegen
  • Abstimmung mit anderen Gewerken vornehmen (Koordination)
  • Beschäftigte projektspezifisch unterweisen
  • Erste Hilfe sicherstellen, z.B. Ersthelfer, Meldeeinrichtungen, Material, Rettungsmittel

Verkehrswege und Arbeitsplätze:

  • sichere Zugänge schaffen z.B. Treppenturm, Laufstege
  • Bei Absturzgefahr Rangfolge der Schutzmaßnahmen beachten:

- Einrichtungen, die Abstürze verhindern (z.B. Seitenschutz)
- Einrichtungen, die eine abstürzende Person auffangen (z.B. Schutznetz)
- Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz(PSAgA)

  • Richtiges Benutzen von Leitern, Gerüsten, fahrbaren Arbeitsbühnen und Hubarbeitsbühnen
  • Vor der Benutzung von „fremden“ Arbeitsmitteln diese auf augenfällige Mängel prüfen
  • Körperliche Eignung der Beschäftigten feststellen z.B. für Arbeiten mit Absturzgefahr
  • Eingesetzte Arbeitsmittel entsprechend ihrer Beanspruchung prüfen lassen

Zurück

Copyright 2019 © HOFFMEIER INDUSTRIEANLAGEN GmbH + Co. KG.
Wir benutzen Cookies um die Benutzererfahrung auf unserer Internetseite zu verbessern. Weitere Informationen hierzu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. > Mehr erfahren
OK!